| Über mich |
Mit der Öffnungspolitk Chinas am Anfang der 80 Jahren begann auch mein Traum, die weite Welt über die chinesische Mauer hinaus, die westlichen Kulturen und die Menschen aus anderen Kulturkreisen, kennenzulernen. Das Erlernen einer "Fremdsprache" - der Weltsprache Englisch - sollte eine Brücke zwischen Welten und Menschen bauen. Sogleich begann ich mit 16 Jahren ein Anglistik-Studium im meiner Heimatstadt Guangzhou, Südchina. Als ich Anfang 20 war, kam ich nach Deutschland und lernte deutsch. Zwei Jahre später ging ich in das "Land der unbegrenzten Möglichkeiten", die USA. Dabei wurde mir bewusst, dass die deutsche Kultur und die europäischen Zivilisation mir mehr liegt. So kehrte ich nach Deutschland zurück und studierte in Aachen dann BWL. Mit der Zeit merkte ich, dass "zwei Herzen in meiner Brust schlagen", ein asiatisches und ein europäisches. Ich lebe also in einer sogenannten "Mergerculture", in einer Welt, in der sich beide Kulturen vermengt und ergänzt haben. Bei meiner Tätigkeit in Unternehmen der deutschen Industrie habe ich die Erfahrung gemacht, Kommunikation zwischen zwei Kulturen funktioniert immer nur dann, wenn man sich gegenseitig als gleichberechtigt akzeptiert und respektiert. Somit habe ich die interkulturelle Kommunikation zwischen den deutschen und chinesischen Mitarbeitern im den Unternehmen zu meiner Aufgabe gemacht und interne Seminare und Workshops zum Thema interkulturelle Kompetenz geleitet. Ziel eines interkulturellen Dialogs kann niemals blinde Assimilation an die "fremde" Kultur sein. Voraussetzung eines kreativen interkulturellen Dialogs: die Wahrung der eigenen Identität und Authentizität. |
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